Prof.Dr. Max Schneider

Quelle (1)

 

Max Schneider kam am 13. Januar 1887 in Callnberg zur Welt. Sein Vater war angestellt als Kassierer der Ortskrankenkasse, und seine Mutter führte ein kleines Kolonialwarengeschäft an der Grünen Straße.

Nach dem Besuch der Volksschule und des Waldenburger Lehrerseminars übte er von 1908 - 1910 die Tätigkeit eines Hilfsleh­rers in Meerane aus.

Danach studierte er an der Universität Leipzig Philo­sophie und Naturwissenschaften, promovierte 1914 zum Dr. phil. und legte 1917 das Staatsexamen zum höheren Lehramt ab.

Nach seiner Assistentenzeit am Zoologischen Institut der Universität Frankfurt am Main kehrte er 1919 nach Leipzig zurück und wurde im gleichen Jahr Direktorialassistent am Leipziger Zoo. Seit dieser Zeit lebte er für diesen Tiergarten. Sein unermüdliches Wirken und seine wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Tierverhaltensforschung und Tierpsychologie begrün­deten seinen Ruf über Deutschland hinaus. Seit 1935 war er Direktor des Leipziger Zoos und erlangte Weltruhm mit seiner Löwen- und Hyänenzucht. Das Amt des Präsidenten des Verbandes Deutscher Zoodirektoren hatte er seit 1953 inne und war gleich­zeitig Mitglied der Akademie der Naturforscher "Leopoldina" Halle.

Bis zu seinem Tode am 26. Oktober 1955 galt sein Wirken neben seinen wissenschaftlichen und publizistischen Arbeiten dem Auf- und Ausbau des Zoos zu einem der interessantesten Tiergärten Europas. Die enge Verbundenheit zu seiner Heimatstadt wurde in vielen Bereichen deutlich. Meldeten sich Lichtensteiner Zoobesucher bei ihm, so ließ er es sich nicht nehmen, persönlich durch seine Wirkungsstätte zu führen. So mancher Lichtensteiner wird sich auch heute noch an die Rosenfeste 1937 - 1939 erinnern, die der Professor aus Callnberg mit interessanten und aufsehenerregenden Tierschauen bereicherte. Die Stadt Lichtenstein würdigte mit der Umbenennung der Grünen Straße in die Prof.-Dr.-Max-Schneider-Straße ihren berühmten Sohn. Auch die Oberschule der Stadt, das heutige Gymnasium, trägt seit 1956 seinen Namen.

Die Verbindung zwischen Schule und Zoo wird bis in die Gegenwart gepflegt. Der Förderverein des Gymnasiums erhielt am 9. Juni 1994 den Nachlass dieses großen Wissenschaftlers und Humanisten aus den Händen seiner langjährigen Mitarbeiterin, Fräulein Ingeborg von Einsiedel, Dazu gehören eine Schädel-Sammlung sowie handschriftliche Aufzeichnungen zur Tierverhaltensforschung, Originaltierzeichnungen von Käthe Kollwitz, Max Klinger und Heinrich Zille sowie eine beachtliche Geldspende.

 

 

Weitere Hinweise auf Prof. Dr. Schneider  finden Sie hier:

 

Das Leben von Prof. Dr. Max Schneider:

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Max_Schneider

 

 

Gymnasium Prof. Dr. Max Schneider

Seit 1956 trägt as heutige Gymnasium den Ehrennamen "Prof. Dr. Max Schneider" . Informieren Sie sich auf der folgende Seite. 

 

www.gymnasium-Lichtenstein.de  

 

 

Karl-Max-Schneider-Stiftung

Informationen finden Sie unter:

 

www.karl-max-schneider-stiftung.de