MARTIN GÖTZE 

Quelle  (1)
 

Als Nachfahre einer alteingesessenen Handwerker­familie wurde Martin Götze am 28. März 1865 in Lichtenstein geboren. Der gelernte Weber durchlief nach Vermittlung seines Bruders Otto in Leipzig eine vierjährige Lehre bei einem Holzbildhauer. Nach die­ser Ausbildung studierte er an der Kunsthochschule in Leipzig. Sein erstes großes Werk, ein 15 Me­ter hohes Monument, das die Leipziger Portland­zementfabrik darstellte, wurde auf der Weltaus­stellung 1893 in Chicago bestaunt und bewundert. Zu seinen Werken gehör­ten auch der König-Albert-Brunnen vom Lichtensteiner Altmarkt, das Hardenberg-Denkmal auf dem Dönhoffplatz in Berlin und das Bronzestandbild Zwinglis. Die von ihm geschaffenen Marmorstandbilder Gustav Adolfs und Joachim II. für die Zwinglikirche in Berlin haben die Bombardierung des 2. Weltkrieges überdauert und sind auch heute noch da zu sehen. Überragende Bedeutung erlangte Martin Götze als Medailleur und Bildhauer. Mit seiner Heimatstadt Lichtenstein fühlte er sich immer eng verbunden. Er schuf die Medaille für die Städtevereinigung Lichten­stein und Callnberg von 1920. Mit einer Ausstellung im Jahre 1922 vermittelte er den Lichtensteinern einen Einblick in sein Gesamtwerk. Der Künstler stellte Entwürfe zu Grabmalplastiken, Denkmälern und eine Vielzahl von Medaillen aus. Martin Götze starb am 5. Dezember 1928 in Berlin.

 

Im folgenden eine kleine Auswahl aus seinen Werken (Quelle Wikipedia)

 

Einige Originale kann man im Museum der Stadt Lichtenstein besichtigen.

 

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